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Funk|report | Reiseberichte

xxenia --- Hammerheads & Road Tales.

xxenia erzählt Geschichten. Geschichten unterschiedlicher Reisen. In unterschiedliche Länder. Begegnungen von Menschen und Kulturen. Und ohne Hammerheads.

Bisher:

Aktuelles

Die völlig neu aktualisierte Version von Funk|werk ist nun live und das noch vor Mitternacht. 
Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden auch verschiedene Artikel aus dem Bereich Funk|enflug | Reisefotografie und Funk|report | Reiseberichte ergänzt.


Alf layla wa-layla — Durch den Nahen Osten — Oktober, November, Dezember 2005

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Es war an diesem einen Morgen im August. Ich erwachte und wusste, dass ich etwas Erhabenes vorhaben würde. Ein Zug wand sich durch meinen Traum.  Es war nicht die Art von Traum, in dem sich die Geschehnisse des Tages mit deutungsvollen Szenen oder Ängsten rangeln. Es war dieser unschuldige Traum, der die Fantasie auch über den Traum hinaus weiter und weiter beflügelt. Warum es ausgerechnet dieser Zug sein sollte, von dessen Existenz ich weder bewusst gehört noch in irgendeinem Zusammenhang gelesen hatte, werde ich erst Perle um Perle im Verlauf der Reise erfahren.

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Im ersten Schritt musste ich mich also erst einmal auf die Suche begeben, um welche Zugverbindung es sich denn überhaupt handeln könnte.  Ich hatte keine Anhaltspunkte wohin ich überhaupt suchen sollte. Es hätte ja überall auf der Welt sein können. Keine Koordinaten. Einfach nichts. Ich war tagelang beschäftigt damit, gespickt mit Geduld und Kombinationsfleiss. Immer wieder spukt der Orientexpress dazwischen, um den es sich nach meinem Gefühl aber nicht handeln konnte. Eins führt bekanntlich zu dem anderen und so prägen sich die spärlichen Informationen schön langsam zu einem Bild. Das Fieber steigt.

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Es handelt sich also um die Bagdadbahn. Im frühen 20. Jahrhundert sollte sie aus politischen und wirtschaftlichen Gründen Istanbul mit Baġdād verbinden. Einige Abzweige erschlossen die Strecken unter anderem über Aleppo, Damaskus nach Madina, auch bekannt als Hedschasbahn, oder im weiteren Verlauf von Baġdād nach Basra. Auch den Reisenden des Orientexpresses diente sie als Anschlussverbindung von Istanbul in den Nahen Osten. Der osmanische Abschnitt der Zugverbindung verkehrt als Toros Ekspresi.

Ich recherchiere, dass die erste Etappe in Istanbul startet. Der Toros Ekspresi fährt nur zweimal die Woche die Verlängerung über die Türkei hinaus in die Ader der Bagdadbahn bis Aleppo. Man benötigt ein vorverkauftes Ticket, das man nur direkt vor Ort am Haydarpaşa Bahnhof kaufen kann.

Ich tüftle die Optionen zusammen. Flug nach Istanbul. Knapp kalkulierter Aufenthalt in einer meiner Lieblingsstädte: Anreise plus 1 Tag zur Ticketbeschaffung. Danach wird alles dem Zufall überlassen. Ein grober Blick über die Landkarte. Vereinzelte Visa im Reisepass. Ein Anfangspunkt mit 2 Übernachtungen. Mehr nicht.

Ich täte mich auch schwer mit den Details. Ich bin eine schlechte Reiseführerleserin. So übersehe ich auch manch vermeintliche Sehenswürdigkeiten.

Ich gewinne dadurch wundervolle Begegnungen durch Gespräche mit Menschen und Kultur, setze auf ihre Erfahrungen und Empfehlungen.

Und spare mir ganz nebenbei auch lästige Öffnungszeiten.

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Funk|enflug | Reisefotografie

Alf layla wa- layla. Es beginnt in Istanbul mit dem Bagdad-Express

- under construction -


Wie die Kidneybohne nach Libyen kam. — Libyen — April-Mai 2005

Ich schliesse meinen Reisebericht mit den Worten von Nikolaus Benjamin Richter, die mich besonders berühren und mich ob des heutigen Wissens sehr nachdenklich und noch deutlich trauriger stimmen:

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„Ich versichere Dir, ich werde zurückkommen, und alles wird wie früher sein. Doch eins weiß ich schon heute. Es wird mich manchmal eine große und unstillbare Sehnsucht ergreifen, nach jenem fernen Land, nach all seinen Schönheiten und Merkwürdigkeiten, aber auch nach seinen Rätseln und Gefahren. Nach seinen Strapazen und Widrigkeiten und seinen Genüssen und Wohltaten. Ich sah zu tief in das Antlitz der Wüste hinein. Nun kann ich es nicht mehr vergessen.”

Wer in die Wüste geht und wiederkehrt, ist nicht mehr der Selbe. - Arabisches Sprichwort. -

In tiefer Verneigung und Dankbarkeit

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Wie die Kidneybohne nach Libyen kam.

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24 Stunden aus der Sicht eines Schnorchlers auf Tauchsafari. — Ägypten, Rotes Meer — September, Oktober 2003

06:36 Die Ruhe währt nicht lange und die Taucher steigen wieder aus dem Wasser. Unter den Ts herrscht mal wieder euphorische Stimmung: angeblich war "Alles da", als hätten die Viecher nur darauf gewartet, dass unsere Helden ins Wasser springen. Unter "alles" fallen natürlich auch Grauhais, Turtles, Barracudas und noch viel mehr Hai. Ich seh nur Mördermuschel, was so ziemlich genau meiner Stimmung entspricht.

Eigentlich möchten die Schnorchler nichts mehr mit den Tauchern zu tun haben. Lässt sich auf einem Boot nur schlecht abbilden. Beruhigt euch.

Sie beruhigen sich nicht.

24 Stunden aus der Sicht eines Schnorchlers auf Tauchsafari.